In vielen Regionen Indiens wachsen Mädchen unter Bedingungen auf, die ihnen kaum Schutz und kaum Chancen bieten. Armut, fehlender Zugang zu Bildung und gesellschaftliche Zwänge gefährden ihre Entwicklung und ihre Zukunft. In ländlichen und strukturschwachen Regionen sind die Lebensbedingungen besonders herausfordernd. Schulabbrüche, frühe Verheiratung oder ausbeuterische Arbeitsverhältnisse sind reale Risiken. Staatliche Hilfen reichen häufig nicht aus oder erreichen die Betroffenen nicht. Mädchen sind diesen Umständen oft schutzlos ausgeliefert – nicht aus Mangel an Willen, sondern aus Mangel an Möglichkeiten.
Es gibt viele Mädchen, die ihre Eltern verloren haben oder vor Gewalt, Zwangsverheiratung und missbräuchlicher Kinderarbeit fliehen müssen. Die Gefahr ist groß, dass sie zum Betteln auf die Straße geschickt werden, in die Hände skrupelloser Menschenhändler fallen und als Prostituierte oder Haussklavinnen ausgebeutet werden.
Das Anandavalasa Care School & Hostel im indischen Bundesstaat Andrah Pradesh ermöglicht 250 benachteiligten Mädchen, ihre ausweglose Lage zu überwinden. Dieses Schutzhaus bietet den Mädchen in Not, die von Armut, Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung, Ausbeutung oder Prostitution betroffen sind, einen sicheren Ort zum Leben, Lernen und Wachsen.
Dank persönlicher Patenschaften und Spenden wird den Mädchen eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben geschenkt!
Durch engagierte Betreuerinnen und Lehrerinnen bietet das Mädchenwohnheim mit integrierter Schule hohe Bildungsqualität. Sie bilden die Mädchen als Schneiderinnen, Köchinnen, Servicekräfte oder im IT-Bereich aus und helfen ihnen, einen sicheren und bezahlten Arbeitsplatz zu finden.
Dieses Projekt schafft seit 2025 einen geschützten Raum, in dem Mädchen Sicherheit, Bildung und neue Perspektiven für ihre Zukunft erfahren können.
















