Rund um Puttaparthi ist durch die jährlichen Besuche zu unserem Schulprojekt und durch unsere Freunde und Projektpartner vor Ort, Navin Karadoni und Jolanda Tan Roth, das SEVA-Projekt *Dienst am Nächsten – Love all serve all* zum Leben erwacht.
Selbstloses Dienen (Sanskrit: seva) ist eine spirituelle Disziplin, von der Sathya Sai Baba sagt, es sei „das wahre Wesen der Hingabe, der wahre Atem eines Jüngers des Herrn, seine eigentliche Natur.“ Seva ist ein Tun, das nicht auf Ergebnisse fixiert, sondern darauf ausgerichtet ist, alles, was aus unserem persönlichen Einsatz entsteht, in die Hände der göttlichen Quelle zu legen.
Dies fordert von uns die Bereitschaft, jederzeit unsere Vorstellungen – selbst diejenigen, „Gutes zu tun“ – loszulassen und stattdessen das Bewusstsein zu entwickeln, dass die göttliche Quelle die innere Bewegung in allem ist.
Zum Team vor Ort in Puttaparthi gehören: Navin und Jolanda, die Taxifahrer Ramu und Balu, die Rikschafahrer Lakshmana und Chandra, der Stadt-Seva-Koordinator Abdul, der Dorf-Seva-Koordinator Kiran und Lady Charitha.
Gemeinsam mit Navin, Jolanda und ihren Helfern, die selbst jahrzehntelang Seva leisten, fahren wir in abgelegene Dörfer und bringen die Hilfsgüter dorthin, wo es zum höchsten Wohle benötigt wird.
Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Bereitstellung von Lebensmitteln, Medikamenten, Gehhilfen, Rollstühlen, Brillen, Bildungsunterstützung, neuer Kleidung, dem Wiederaufbau zerstörter Häuser, dem Transport von Menschen in Krankenhäuser, energetischer Heilarbeit und natürlich der Verbreitung von Liebe.
Das Kaufen von Kühen und Nähmaschinen dient den Familien als „Lebensversicherung“ und ist damit echte Hilfe zur Selbsthilfe. Und wenn es für alle Beteiligten stimmig ist, werden die Kühe auf den Namen der edlen Spender getauft – wie die „Ursula-Kuh“ von unserer lieben Lichtschwester Ursula Gantner.